Induktionskochfeld
Ein Induktionskochfeld erhitzt den Topf, aber nicht die Kochfläche, was die meisten beim ersten Mal überrascht. Diese Simulation zeigt die Spule unter dem Glas, das hindurchtretende Wechselfeld und die im Topfboden erzeugten Wirbelströme, die das Kochen besorgen.
So benutzt du diese Simulation
- Stellen Sie Leistungsstufe und Anregungsfrequenz ein
- Wechseln Sie zwischen Kochgeschirr aus Stahl, Aluminium und Glas
- Heben Sie den Topf mitten in der Simulation vom Kochfeld
Worauf du achten solltest
- Nur der ferromagnetische Topf erwärmt sich nennenswert
- Die Kochfläche erwärmt sich lediglich durch Wärmeleitung aus dem darauf stehenden Topf
- Den Topf zu entfernen unterbricht den induzierten Strom, und die Erwärmung hört fast sofort auf
Die Physik dahinter
Wechselstrom in der Spule erzeugt ein veränderliches Magnetfeld, das im ferromagnetischen Topfboden Wirbelströme induziert, die Energie als I²R-Erwärmung umsetzen. Die Glasplatte und nichtmagnetisches Kochgeschirr wie Aluminium oder Glas führen kaum induzierten Strom und bleiben daher vergleichsweise kühl. Deshalb funktionieren Induktionskochfelder nur mit Töpfen aus Stahl oder Gusseisen.