Wirbelstrombremse
Züge und Achterbahnen bremsen zunehmend mit Magneten statt mit Reibbelägen. Diese Simulation zeigt ein leitendes Blech, das an einem Magneten vorbeizieht, die darin induzierten Wirbelströme und die daraus entstehende Bremskraft — ganz ohne Berührung des bewegten Teils.
So benutzt du diese Simulation
- Legen Sie die Anfangsgeschwindigkeit des Leiters fest
- Ändern Sie Feldstärke und Leitfähigkeit des Blechs
- Vergleichen Sie mit einem nichtleitenden Blech
Worauf du achten solltest
- Die Bremskraft ist bei hoher Geschwindigkeit am größten und flacht beim Langsamerwerden ab
- Nichts berührt sich, also gibt es keinen Verschleiß und keinen Bremsstaub
- Die kinetische Energie landet als Wärme im Leiter statt in Bremsbelägen
Die Physik dahinter
Bewegung durch ein inhomogenes Feld ändert den Fluss in Teilen des Leiters und induziert Wirbelströme. Die Lenzsche Regel verlangt, dass sie der Bewegung entgegenwirken, sodass eine Bremskraft entsteht. Entscheidend ist, dass diese Kraft etwa proportional zur Geschwindigkeit ist: Die Bremsung ist bei hoher Geschwindigkeit kräftig und lässt beim Langsamerwerden nach — die Bremse verzögert sanft, bringt den Körper allein aber nie ganz zum Stehen.