Brownsche Bewegung
Rauchteilchen unter dem Mikroskop zittern unaufhörlich, ohne dass sie jemand anstößt. Diese Simulation zeigt warum: Unsichtbare Moleküle stoßen von allen Seiten mit ihnen zusammen, und das Ungleichgewicht in einem beliebigen Augenblick genügt, um sie zu bewegen.
So benutzt du diese Simulation
- Ändern Sie die Temperatur und die Moleküldichte der Flüssigkeit
- Stellen Sie die Größe des schwebenden Teilchens ein
- Verfolgen Sie die Bahn des Teilchens über die Zeit
Worauf du achten solltest
- Die Bewegung kommt nie zur Ruhe, wie lange man auch wartet
- Kleinere Teilchen zittern stärker, da das Stoßungleichgewicht im Verhältnis zu ihrer Masse mehr wiegt
- Eine höhere Temperatur macht die Bewegung lebhafter
Die Physik dahinter
Ein schwebendes Teilchen wird aus allen Richtungen von Flüssigkeitsmolekülen bombardiert. Im Mittel heben sich die Stöße auf, doch in jedem Augenblick besteht ein zufälliges Ungleichgewicht, das das Teilchen ein kleines Stück schiebt. Die entstehende Bahn ist ein Zufallsweg, und die Nettoverschiebung wächst mit der Wurzel der Zeit statt proportional zu ihr.